Echo 2015-3 - page 10

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Neuwied.
Das Geburtstagskind mache
dem Träger viel Freude, sei „ein Flagg-
schiff unserer Unternehmensgruppe und
unverzichtbar für die medizinische Ver-
sorgung der Menschen“ aus Neuwied
und der gesamten Region, betonte Dr.
Heinz-Jürgen Scheid in seiner kurzen An-
sprache. Er wünsche dem Klinikum, so
der Holding-Geschäftsführer, dass es
auch in Zukunft seinen Patienten glei-
chermaßen Spitzenmedizin wie gute
pflegerische und menschliche Betreuung
biete; sich den Status des Flaggschiffes
erhalte; und immer „unsere Wurzeln im
Blick behalte“.
Wie dies geschehen kann, wurde im
Gottesdienst deutlich, mit dem das St.
Elisabeth-Krankenhaus in Neuwied –
seit 2003 ist es Teil des Marienhaus Kli-
nikums Bendorf - Neuwied - Waldbreit-
bach – Ende Juni die Feierlichkeiten
anlässlich seines 125. Geburtstages ein-
läutete. So war es beeindruckend zu se-
hen, wie sich die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in die Gestaltung des Got-
tesdienstes mit einbrachten. Die beiden
muslimischen Mitarbeiter, die eine Sure
vortrugen, die jesidische und die men-
nonitische Mitarbeiterin, die beide ein
Gebet sprachen – sie ließen die Vielfalt
der Kulturen in die Liturgie mit einflie-
ßen. Und auch der Marienhaus Chor
und all diejenigen, die eine Fürbitte vor-
trugen, ließen erkennen, welch große
Vielfalt der Charismen die Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeiter des Klinikums
auszeichnen.
So zeigte sich auch Schwester Edith-Ma-
ria Magar, die Generaloberin der Wald-
breitbacher Franziskanerinnen, in ihrer
Predigt überzeugt, dass die Chance des
christlichen Krankenhauses darin beste-
he, „bei aller Ressourcenknappheit heil-
volle Alternativen und Wege aufzuzei-
gen und Orte zu schaffen, die dem Leben
dienen.“ – Und da vertraut die Ordensge-
meinschaft, die sich vor vier Jahren aus
der Trägerschaft verabschiedet hat, dar-
auf, „dass wir in Ihnen, verehrte Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter, gute Erben
haben.“
Das Geburtstagskind macht dem Träger viel Freude
Neuwied: Sein 125-jähriges Bestehen feierte das St. Elisabeth-
Krankenhaus mit einem Sommerfest
Dechant Thomas Darscheid (rechts) hört andächtig Ramzi Jebali
(links) und Mohamed Afellah zu, als diese eine Sure vortrugen.
Auch wenn sich die Sonne nicht so recht blicken ließ: Cocktails
schmecken immer.
Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichthentäler, die dem Haus
auch persönlich sehr verbunden ist, überbrachte die Glückwünsche
der Landesregierung.
Fotos: hf
Ansprachen, Grußworte und Glückwünsche zum runden Geburtstag
wurden noch in der Kirche gehalten.
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