Echo 2015-04 - page 7

MARIENHAUS
Echo
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St. Wendel.
Eigentlichwollte er sich privat
im Kreise von Mitarbeitern, Kollegen und
Weggefährten verabschieden; und zwar
exakt an dem Tag, an dem er aus dem ak-
tiven Dienst ausschied und die Ruhepha-
se der Altersteilzeit begann. Wer aber
mehr als 38 Jahre lang für die Marien-
haus-Familie gearbeitet und Verantwor-
tung getragen hat, den lässt das Unter-
nehmen nicht so einfach gehen. Sowaren
denn auch Schwester M. Basina Kloos
und Dr. Heinz-Jürgen Scheid, ihr Nachfol-
ger imVorsitz des Vorstandes der Marien-
haus Stiftung und in der Holding-Ge-
schäftsführung, Mitte September nach
St. Wendel gekommen, um Franz-Josef
Backes für bald 40 Jahre Dienst in der Un-
ternehmensgruppe Dank zu sagen.
Der hatte seine Marienhaus-Laufbahn im
Mai 1975 mit einer kaufmännischen Aus-
bildung im Marienkrankenhaus in Trier-
Ehrang begonnen und war anschließend
in die Patientenverwaltung des Völklinger
St. Michael-Krankenhauses gewechselt.
Nach einem zweijährigen Abstecher in
die Kinderklinik auf demKohlhof in Neun-
kirchen (damals noch in Trägerschaft des
Landkreises Neunkirchen, vielleicht war
Franz-Josef Backes auch nur seiner Zeit
weit voraus), kehrte er 1983 nach Völklin-
gen zurück, wurde dort mit der Zeit Ver-
waltungsleiter und übernahm 1998 die
Position des KaufmännischenDirektors in
der St. Elisabeth-Klinik Saarlouis.
Ende 2003 wurde der glühende Bayern-
Fan (die Einladung für den Tag war nicht
von ungefähr mit „Ich habe fertig“
überschrieben) Prokurist der Marien-
haus GmbH, im Mai 2007 erfolgte die
Berufung zum Geschäftsführer. Nach
der Gründung der Marienhaus Dienst-
leistungen GmbH wurde Franz-Josef Ba-
ckes deren Geschäftsführer und war
dort auch für das Thema verantwort-
lich, das ihm seit vielen Jahren beson-
ders am Herzen liegt: das Bauen.
Backes, dessen humorvolles und sympa-
thisches Naturell Dr. Heinz-Jürgen Scheid
in seiner kurzen Ansprache besonders
hervorhob, hat aus seinem Herzen nie
eine Mördergrube gemacht und auch
unbequeme Wahrheiten angesprochen.
Trotzdem oder vielleicht auch gerade
deshalb bedauerte Scheid ausdrücklich,
dass Franz-Josef Backes sich so früh aus
dem aktiven Berufsleben zurückziehe;
denn „Ihre Erfahrung hätten wir weiter
gut gebrauchen können“.
Der schlug in seiner kurzen Replik nach-
denkliche Töne an. Und appellierte an
die Verantwortlichen, das Unternehmen
in seiner ganzen Vielfalt stets als Ganzes
im Blick zu behalten.
Franz-Josef Backes nach mehr als 38 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet
„Ihre Erfahrung hätten wir weiter gut gebrauchen können“
Schwester M. Basina Kloos und Dr. Heinz-Jürgen Scheid (rechts) bedanken sich bei Franz-
Josef Backes.
Foto: hf
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