Horizont 2016-03 - page 1

Ausgabe 3 | 2016
Waldbreitbacher Franziskanerinnen
Impulse, Informationen, Impressionen
Die Voraussetzung geschaffen,
dass das Mutterhaus mindestens noch
einmal 150 Jahre bewohnt werden kann
Feierliche Schlüsselübergabe nach Abschluss der Sanierungsarbeiten des Mutterhauses der
Waldbreitbacher Franziskanerinnen
Waldbreitbach (as).
„Das ist ein Moment, auf
den wir alle sehnsüchtig gewartet haben“, so
Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar,
als sie Mitte Juni den symbolischen Schlüssel
aus den Händen des Architekten Klaus Zim-
mer entgegennahm. Denn damit ist die Sanie-
rung des Mutterhauses der Waldbreitbacher
Franziskanerinnen nach insgesamt drei Jah-
ren Planungs- und Bauzeit endgültig abge-
schlossen. Und das Warten und die Unan-
nehmlichkeiten – die Bauarbeiten wurden
nämlich bei laufendem Betrieb durchgeführt
– hätten sich mehr als gelohnt, so Schwester
Edith-Maria: Die Lebens- und Wohnqualität
habe sich für die 30 vornehmlich älteren Or-
densschwestern imMutterhaus erheblich ver-
bessert. Das war ein Grund für die Renovie-
rung und den Umbau des 150 Jahre alten
Gebäudes. Ein weiterer Grund betraf den
Brandschutz. Das Mutterhaus entsprach nicht
mehr den gesetzlichen Vorgaben.
In zwei Bauabschnitten sind 30 großzügig
geschnittene Zimmer für die Schwestern
entstanden. Jedes dieser Zimmer verfügt
jetzt über ein barrierefreies Bad. „Meine
Mitschwestern freuen sich sehr darüber“, so
Schwester Edith-Maria. Jeder Wohnbereich
hat einen großen Gemeinschaftsraum mit
eingebauter Küchenzeile.
Freuen sich über die erfolgreiche Sanierung des Mutterhauses: Architekt Klaus Zimmer, Jürgen Triem, der Bau-
und Projektleiter, Generaloberin Schwester Edith-Maria Magar, Generalvikarin Schwester Gerlinde-Maria
Gard, Schwester M. Nikodema Hinkelmann, die Oberin des Mutterhauses, und der Kaufmännische Direktor
Otmar Reinhold (von links). Foto: as
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